Eiszeit
Eiszeit

„Ein fesselndes Stück Agitprop über die Agenda 2010. Prädikat: Sehenswert.“

TIP Stadtmagazin Berlin

Über den Film

Im Dezember 2003 verabschiedet die Bundesregierung das Reformpaket „Agenda 2010″. In der medialen Öffentlichkeit herrscht weitgehend Konsens über die Reformen, die den tiefsten Einschnitt in den Sozialstaat seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland darstellen.

Der Film begleitet fünf Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen am Rand der Gesellschaft stehen. Ohne Kommentar und direkt lässt er den Zuschauer die Stimmung einer Gesellschaft im Wandel spüren. Die Träume, Hoffnungen, Enttäuschungen und die Wut der Protagonist:innen werden greifbar.

Die Bilder erzählen eindringlich von der abstrakten Logik des Systems, seinen vermeintlichen Sachzwängen und den tiefgreifenden Auswirkungen auf das Leben einzelner Menschen.

Die Kombination aus kraftvollen Bildern und der beeindruckenden Stärke der Protagonist:innen fesselt und macht die Konsequenzen eines politischen Wertewandels unmittelbar erfahrbar.

2004 · 78 Min · 45 Min · Deutsch

Jahr

2004

Dauer

78 Min · 45 Min

Sprache

Deutsch

Regie

Alexander Kleider & Daniela Michel

Kamera

Lorenz Trees

Ton

Arne Bergner

Schnitt

Heidi Reuscher

AUSZEICHNUNGEN & FESTIVALS

Eröffnungsfilm der „Globale 05″

Globale Filmfestival Berlin
Transnation Festival

Filmbewertungsstelle Wiesbaden · Prädikat wertvoll

„Berlin ‚Eiszeit‘ stellt sich bewusst in die Tradition eines Agitprop-Kinos – mit bemerkenswerter Genauigkeit und Emotionalität…“
Filmbewertungsjury Wiesbaden

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